Business Intelligence
Die Verwendung des Begriffs Business Intelligence geht auf den Analysten
Howard Dresner der Gartner Group zurück und wurde von ihm Anfang der
90er geprägt. Business Intelligence bezeichnet dabei weniger ein konkretes
Verfahren oder eine bestimmte Methodologie sondern beschreibt vielmehr ein
Füllhorn von Anwendungen und
Technologien
mit dem Zweck der datenbasierten
geschäftlichen Entscheidungsfindung. Hieraus resultiert die teilweise schwammige
Verwendung des Begriffs Business Intelligence in der Praxis.
Business Intelligence
muss gemäß dieser Verwendung nicht zwingend „intelligente“ Verfahren oder
Methodiken im Sinne von Methoden der kunstlichen Intelligenz bezeichnen.
Business Intelligence kann sich demnach je nach Hersteller und Dienstleister
genauso gut auf die reine Datenhaltung mit einfachen Auswertungen und
Reportings beziehen.
Ein großer Mehrwert aus Unternehmensdaten liegt
aber genau in der operativen Verwendung von Analyseergebnissen aus Data Mining
Verfahren wie bspw. Neuronale Netze oder Entscheidungsbäume. Für solche
tiefergehenden und weiterführenden Analysen von Daten wird in jungerer Zeit auch
der Begriff Business Analytics verwendet, um sich von der allgemeineren Verwendung
des Begriffs Business Intelligence abzuheben.
Diese Unterscheidung wirkt aber
kunstlich. Wir verwenden den Begriff Business Intelligence daher immer im Sinne
der kombinierten Anwendung von
Data Warehousing
zur Datenhaltung, Monitoring und Reporting und
Data Mining
Verfahren und Techniken zur tiefergehenden Analyse.
Einen detailierteren Überblick zu Business Intelligence finden Sie in folgendem PDF.